EU H2020 Projekt: “Innovative Materials and Techniques for the Conservation of the 20th Century Concrete-based Cultural Heritage”

31.01.2018

EU H2020 Projekt: “Innovative Materials and Techniques for the Conservation of the 20th Century Concrete-based Cultural Heritage”

Institut für Werkstoffe im Bauwesen ist Leiter WP1

InnovaConcrete ist ein innovatives und ambitiöses EU H2020 Forschungsprojekt, dessen Ziel es ist, konkrete Denkmäler, das bedeutendste, greifbare Kulturerbe des 20. Jahrhunderts, zu erhalten. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein interdisziplinäres Team zusammengestellt, das über einen starken wissenschaftlichen Hintergrund in Simulationstechniken und Nanomaterialsynthese verfügt, kombiniert mit einem breiten Wissen über Kulturerbe Erhaltung aus sozial- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen und einer fundierten industriellen Perspektive. Das Institut für Werkstoffe im Bauwesen ist Leiter des Arbeitspaketes 1 (WP1) „Multiskalenmodellierung“, das sich mit der Simulation von hochentwickelten Produkten zur Verbesserung der Oberflächen von geschädigtem Kulturgut befasst.

Konkret wird ein völlig neuartiger Ansatz entwickelt, der auf der Herstellung von Zement-Gel basiert, das durch Imprägnierungsbehandlungen für die technischen Eigenschaften von Zementleim in Rissen zerfallener Betondenkmäler verantwortlich ist. Ergänzende, multifunktionale Behandlungen, die die Zement-Gel Produktion mit zusätzlichen Leistungen (Superhydrophobie und Korrosionsinhibierung) kombinieren, werden ebenfalls untersucht. Darüber hinaus werden mit anorganischen Nano funktionalisierte Zementbeschichtungen validiert und ihre Leistungsfähigkeit im Vergleich zu denjenigen der Imprägnierungen bewertet. Schließlich wird InnovaConcrete einen biotechnologisch basierten Ansatz untersuchen anhand der enzymatischen Selbstheilung beschädigter Oberflächen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Prof. E.A.B. Koenders, Institut für Werkstoffe im Bauwesen.

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