Forschungsprojekt EmiStop

Forschungsprojekt EmiStop

Projektbezeichnung Plastik in der Umwelt – Quellen, Senken, Lösungsansätze
Identifikation von industriellen Plastik-Emissionen mittels innovativer Nachweisverfahren und Technologieentwicklung zur Verhinderung des Umwelteintrags über den Abwasserpfad
Akronym EmiStop
Koordinator Dr.-Ing. Eva Gilbert, EnviroChemie GmbH, In den Leppsteinswiesen 9, 64380 Rossdorf,
06154-6998-57, eva.gilbert@envirochemie.com
Projektpartner
  • EnviroChemie GmbH, Abteilung Forschung und Entwicklung
  • Technische Universität Darmstadt, Institut IWAR, Fachgebiet Abwasserwirtschaft
  • Technische Universität Darmstadt, Institut IWAR, Fachgebiet Abwassertechnik
  • Hochschule RheinMain, Institut für Umwelt- und Verfahrenstechnik
  • inter3, Institut für Ressourcenmanagement GmbH
  • BS-Partikel GmbH
Laufzeit 01. Oktober 2017 – 30. September 2020
Fördergeber Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektinhalt Plastik wird immer häufiger als Fremdstoff in den Umweltmedien nachgewiesen. Besonders kritisch ist dabei die sog. Mikroplastik, die unsichtbar über das Abwasser in die natürlichen Lebensräume gelangt. Ziel des Verbundprojektes EmiStop ist daher die systematische Erfassung der Kunststofffrachten im Abwasser relevanter Industriebranchen. Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette untersucht, um Eintragspfade erkennen und unterbrechen zu können. Es werden parallel geeignete Technologien zur Probennahme und Analyse, aber auch zur Reinigung von mit Mikroplastik kontaminiertem Abwasser entwickelt. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt beschäftigt sich zusätzlich mit sozio-ökonomischen Fragestellungen zu Mikroplastik-Vermeidungsstrategien.