Projektbezeichnung
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Carbonon-negative compression dominant structures for decarbonized and deconstructable concrete buildings |
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| Akronym | CARBCOMN |
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| Laufzeit |
von: 2024 bis: 2028 |
| Fördergeber | EU HORIZON EIC Grants (https://cordis.europa.eu/project/id/101161535) |
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Forschungsfeld |
M+M (E+E > Energy + Environment, I+I > Information + Intelligence M+M > Matter + Materials) |
| Projektinhalt | CARBCOMN (www.carbcomn.eu) verfolgt eine disruptive Innovation im Bereich nachhaltiger tragender Betonstrukturen, indem es ein neues 3D-Druck-Designparadigma vorstellt, das vollständig mit Beton kompatibel ist, der CO₂ als Rohstoff nutzt und kohlenstoffnegativ ist. Digitale Methoden werden genutzt und weiterentwickelt, um ein innovatives, CO₂-neutrales Bausystem umzusetzen, das strukturell auf Drucklasten ausgelegte Geometrien implementiert, die CO₂-Sequestrationsfähigkeit optimiert und abnehmbare, diskrete Bauelemente mit Systemredundanz kombiniert. Eine innovative digitale Pipeline wird entwickelt, die Computertomographie, Topologieoptimierung und 3D-Druckbau integriert. Die Nutzung von CO₂ zur Härtung des betonähnlichen Materials für weit verbreitete tragende Strukturen reduziert die eingebetteten Treibhausgasemissionen auf beispiellose Weise. Das Materialdesign, das recycelte Materialien und industrielle Nebenprodukte einbezieht, verringert zudem den Rohstoffverbrauch. Durch die Einführung eines Systems, das unempfindlich gegen Bewehrungskorrosion ist und dekonstruierbar bleibt, werden sowohl lange Lebensdauer als auch Kreislauffähigkeit erreicht, wodurch die Umweltbelastung der gebauten Umwelt weiter reduziert wird. Die überlegene Leistung des vorgeschlagenen Systems im Vergleich zum aktuellen Stand der Technik wird durch eine vollständige Lebenszyklusanalyse demonstriert. Die TU Darmstadt leitet die Forschung zu Materialmikrostrukturmodellierung, Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit. |