Projektbezeichnung
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Konzeptgestützte Schwingfestigkeitsbewertung von geschweißten Bauteilen aus Kupfer |
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| Akronym | FATWELDCO |
| Projektpartner |
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| Laufzeit |
vom 1.9.2024 bis 28.2.2027 |
| Fördergeber | BMWE/IGF – Bundesministerium für Wirtschaft und Energie / Industrielle Gemeinschaftsforschung |
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Forschungsfeld |
E+E & M+M (E+E > Energy + Environment, I+I > Information + Intelligence M+M > Matter + Materials) |
| Projektinhalt |
Dem elektrischen Antriebsstrang kommt eine große Bedeutung bei der Entwicklung und Produktion von künftigen Fahrzeugen zu. Hier spielen Kupfer und Kupferlegierungen sowie deren Fügeverbindungen eine wesentliche Rolle, sowohl für die Leistungsfähigkeit als auch für die Wirtschaftlichkeit. Das gilt ebenfalls für den Bereich der regenerativen Energietechnik mit Windkraft- und Photovoltaikanlagen. Aktuell gibt es nahezu keine veröffentlichten Ermüdungsdaten bzw. Auslegungsmethoden für Fügeverbindungen aus Kupfer, wie dies etwa für bei Stählen oder Aluminiumlegierungen der Fall ist. Aus Mangel an einem anerkannten Auslegungskonzept bleibt derzeit nur der experimentelle Weg über Schwingfestigkeitsversuche, um sicherheitsrelevante geschweißte Bauteile aus Kupfer abzusichern. Dies ist mit hohem Zeit- und Kostenaufwand verbunden, der von Komponenten- und Teilelieferanten (häufig KMU) jedoch nicht geleistet werden kann. Die Projektergebnisse und deren Transferprodukte werden auf Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen in KMU-gerechter pragmatischer Form umgesetzt und für die unmittelbare Anwendung in der Praxis vorbereitet. Dies umfasst die folgenden Punkte: (1) Empfehlungen zur Werkstoffauswahl bei Schweißverbindungen aus Kupfer, (2) Phänomenologische Auslegungskonzepte (Nennspannungs-, Struktur- sowie örtliche Spannungen), (3) Hinweise zur FEM-Modellierung mit gängiger FE-Software, (4) Bereitstellung der erforderlichen Modell- und Werkstoffparameter, (5) Einfache Bewertungsmöglichkeiten von Neukonstruktionen oder neuen Schweißverbindungen. |