Allgemeine Bestimmungen der Promotionsordnung

Promotionsordnungen, Gesetze und Bestimmungen

 

Promotionsordnungen und Bestimmungen

Die Allgemeine Bestimmungen der Promotionsordnung der Technischen Universität Darmstadt bilden den Rahmen für die Promotion. Ab dem Veröffentlichungsdatum (01.03.2018) tritt die Fassung der 8. Novelle der Promotionsordnung in Kraft. Es gibt keine Übergangsfrist.

Allgemeine Bestimmungen der Promotionsordnung 2018 (deutsch)

Die Besonderen Bestimmungen des Fachbereichs Bau- und Umweltingenieurwissenschaften sind ergänzend zu den Allgemeinen Bestimmungen der Promotionsordnung der Technischen Universität Darmstadt zu lesen. Die aktuelle Bestimmungen bleiben in Kraft, soweit sie den allgemeinen Bestimmungen nicht entgegenstehen.

Besondere Bestimmungen Promotionsordnung des Fachbereich 13
Beschluss des Fachbereichsrates am 25.04.2018, veröffentlicht am 20.12.2018 (Satzungsbeilage 2019-I, Seite 8-30).

Wichtige Hinweis:
Alle jeweils aktuellen Ordnungen der TU Darmstadt finden Sie auf der Seite des Dezernat II Hochschul- und Universitätsrecht unter Gesetze und Ordnungen.

Lesen Sie bitte die Promotionsordnungen!

In den Promotionsordnungen finden sich alle wichtige Regelungen für das Promotionsverfahren. Promotionsordnungen sind formuliert wie Gesetzestexte. Lesen Sie diese deshalb langsam und in Ruhe, achten Sie auch auf den Wortlaut. Mit »müssen« oder »sind zu …« werden zwingende Voraussetzungen benannt.

  • Persönlichen Voraussetzungen für die Annahme und Zulassung
  • Regelungen zum Antrag auf Zulassung zum Promotionsverfahren
  • Regelungen über die Einreichung der Dissertation
  • Bestimmung der Referenten
  • Zusammensetzung der Prüfungskommission
  • Regeln für die Erstellung der Gutachten
  • Inhalt und Ausgestaltung der mündlichen Prüfung

Hessisches Hochschulgesetz (HSchulG HE 2010)

Alle Bundesländer haben ein Hochschulgesetz für alle ihre Hochschulen, hier in Hessen ist das Hessische Hochschulgesetz. Die Koordination der Länder untereinander findet durch die Kultusministerkonferenz (KMK) statt. Der § 24 HHg Hessisches Hochschulgesetz Landesrecht Hessen regelt die Promotion an der TU Darmstadt.

§ 24 HHG – Promotion

(1) Die Promotion dient dem Nachweis der Befähigung zu vertiefter wissenschaftlicher Arbeit. Voraussetzung zur Promotion ist in der Regel ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit einer Regelstudienzeit von mindestens acht Semestern, ein Master-Abschluss oder ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Verbindung mit einer Eignungsfeststellung. Das Verfahren der Eignungsfeststellung ist in der Promotionsordnung oder den Allgemeinen Bestimmungen für Prüfungsordungen zu regeln.

(2) Der Nachweis der besonderen wissenschaftlichen Qualifikation wird durch eine selbstständige wissenschaftliche Arbeit (Dissertation) und eine mündliche Prüfung in Form einer Disputation erbracht. Die Dissertation kann ganz oder teilweise veröffentlicht sein.

(3) Zur Heranbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses sollen die Hochschulen für Doktorandinnen und Doktoranden forschungsorientierte Studien anbieten. Bei der Entwicklung und Durchführung von Promotionsstudien, in denen die Doktorandinnen und Doktoranden von Universitäten und Fachhochschulen gemeinsam betreut werden, arbeiten Universitäten und Fachhochschulen zusammen. Die Promotionsordnungen sollen Bestimmungen über kooperative Verfahren zwischen Universitäten und Fachhochschulen zur Promotion besonders befähigter Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen enthalten. Zur Betreuung und Begutachtung der Dissertation können auch Professorinnen und Professoren von Fachhochschulen bestellt werden.

(4) Doktorandinnen und Doktoranden, die nicht an der Hochschule beschäftigt sind, können sich an der Hochschule immatrikulieren. Sie haben die gleichen Rechte und Pflichten wie Studierende.

(5) Aufgrund der Promotion verleiht die Hochschule einen Doktorgrad. Die Verleihung eines Doktorgrades ehrenhalber kann in der Promotionsordnung vorgesehen werden.

Quelle: HSchG – Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen, Fassung vom: 14.12.2009

Bestimmungen zur guten wissenschaftlichen Praxis

Vertrauenspersonen /Ombudsperson

sind Personen, die zur Beratung und Unterstützung in Fragen guter wissenschaftlicher Praxis und ihrer Verletzung durch wissenschaftliche Unredlichkeit zur Verfügung stehen. Sie verstehen sich als Beratungs- und Vermittlungseinrichtung.

Mehr Informationen zu Wissenschaftlichem Fehlverhalten

Die TU Darmstadt hat ein eigenes Verfahren bei Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten (2012) festgelegt. Als verbindlicher Rahmen gelten die am 8. Mai 2002 vom Senat der TU Darmstadt auf Basis der DFG-Denkschrift formulierten Regeln zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis.

Die DFG hat 2013 Ihre Empfehlungen Gute wissenschaftliche Praxis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aktualisiert. Ergebnis ist ein 122 Seiten starkes Werk, welches unter anderem folgende wichtige Themen näher behandelt:

  • Grundlagen guter wissenschaftlicher Praxis
  • Betreuung
  • Vertrauensperson
  • Leistungs- und Bewertungskriterien
  • Sicherung und Aufbewahrung von Daten
  • Fehlverhalten
  • Autorenschaft bei Publikationen
  • Hinweisgeber (Whistleblower)
  • Wettbewerb
  • Veröffentlichungen
  • Quantitative Leistungsmessung
  • Nationale und internationale Standards