GPEK

Grundlagen des Planens, Entwerfens und Konstruierens

In GPEK bearbeiten die Studierenden innerhalb von Projektgruppen (PG) eine an sie gestellte Projektaufgabe.

Eine Projektgruppe besteht aus verschiedenen Fachrollen, die am Anfang jedes Semesters von den Studierenden gewählt werden können. Jede Fachrolle bekommt in so genannten Facharbeitstreffen (FAT) den nötigen fachlichen Input, um dann gemeinsam in der Gruppe mit den anderen Fachrollen die an sie gestellte Aufgabe zu bearbeiten.

GPEK findet als ein Projekt über zwei Semester statt, im Wintersemester mit einem planerischen und im Sommersemester mit einem konstruktiven Teilschwerpunkt.

Projekte vergangener Semester

  • SoSe 2019: Neubau einer Mehrzweckhalle
  • WiSe 2018/19: Städtebauliches Nutzungskonzept – Quartier unter dem Tannenberg
  • SoSe 2018: Neubau einer Mehrgenerationenwohnanlage
  • WiSe 2017/18: Städtebauliches Nutzungskonzept – Quartier am Apfelbach
  • SoSe 2017: Neubau eines multifunktionalen Busbahnhofs
  • WiSe 2016/17: Ortszentrumserweiterung Roßdorf-Ost
  • SoSe 2016: Neubau einer Kletterhalle
  • WiSe 2015/16: Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Akazienweg
  • SoSe 2015: Neubau einer 3-Feld-Sporthalle
  • WiSe 2014/15: Entwicklung Arheilgen Süd
  • SoSe 2014: Neubau einer Jugendherberge im Zentrum von Darmstadt
  • WiSe 2013/14: Weiterentwicklung des Campusstandortes Lichtwiese
  • SoSe 2013: Das Gruppenwerk – Neubau eines Werkstatt- und Bürogebäudes für Hochschulgruppen
  • WiSe 2012/13: Nachnutzung des ehemaligen Betriebsgeländes der Südzucker AG in Groß-Gerau
  • SoSe 2012: Neubau eines Parkhauses mit studentischen Arbeitsräumen am Campus Lichtwiese
  • WiSe 2011/12: Siedlungserweiterung in Groß-Umstadt – Entwicklungsgebiet „Nordspange“
  • SoSe 2011: Neubau einer Sporthalle, Darmstadt
  • WiSe 2010/11: „Konversion Süd“ – Entwicklung eines Nutzungskonzepts für die Cambrei-Fritsch-Kaserne und die Jefferson Siedlung
  • SoSe 2010: Stadion am Böllenfalltor, Darmstadt
  • WiSe 2009/10: „Lyoner Viertel“- Umwandlung des monofunktionalen Bürogebietes Frankfurt Niederrad
  • SoSe 2009: Neubau eines Einsatz- & Unterrichtsgebäudes für die Freiwillige Feuerwehr Darmstadt-Stadtmitte
  • WiSe 2008/09: Siedlungserweiterung der Stadt Dieburg
  • SoSe 2008: Überbauung und Nutzungserweiterung des Hexagon, TU Darmstadt
  • SoSe 2007: Messe Frankfurt, Halle 11
  • SoSe 2006: Stadion am Böllenfalltor, Darmstadt
  • SoSe 2005: Logistikgebäudekomplex „Auf der Knell“, Darmstadt

Ziele der Lehrveranstaltung

Die Lehrveranstaltung GPEK soll den Studierenden im Grundstudium einen Überblick über den Beruf Bauingenieur*in und Umweltingenieur*in vermitteln und eine Orientierung für das Studium bieten. Im Vordergrund steht der Erwerb von Kenntnissen über Berufsfeld, Arbeitssituation und Qualifikationsanforderungen in der Praxis. Es sollen Einblicke in Arbeitsabläufe und typische Projekte vermittelt werden. Durch diese während der Veranstaltung gewonnenen Erkenntnisse werden für die Studierenden hauptsächlich folgende Absichten verfolgt:

  • Vielfalt der Arbeitsmöglichkeiten im Bauingenieurwesen und den Umweltingenieurwissenschaften begreifen
  • Lösen von Vorurteilen (z.B. „Bauingenieur arbeiten auf der Baustelle“)
  • Kooperationsnotwendigkeiten verschiedener Disziplinen erkennen
  • Notwendige Zusatzqualifikationen kennen lernen
  • Gezielte Gestaltung des individuellen Studiums erlernen
  • Verständnis für die Planungs-, Gestaltungs- und Koordinationsaufgaben entwickeln (z.B. Planung als iterativer Prozess, unvollständige Aufgabenstellung)
  • Studienmotivation im Grundstudium.

Interdisziplinarität

Der planerische Teilschwerpunkt des Projektes im Wintersemester (GPEK) findet in Kooperation mit dem Fachbereich Humanwissenschaften statt. Die Studierenden des Bauingenieurwesens, der Umweltingenieurwissenschaften und der Wirtschaftsingenieurwissenschaften – technische Fachrichtung Bauingenieurwesen bearbeiten gemeinsam mit Studierenden der Pädagogik und der Psychologie eine Projektaufgabe. Die Zusammenarbeit wird durch das Projekt KIVA (Teilprojekt V) unterstützt.